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Übersicht zur Vorbereitung auf das Beratungsgespräch
Sollten Sie Fragen zu den einzelnen Punkten haben, dann klären wir diese gemeinsam im Beratungsgespräch. Außerdem verfügt Ihr Beratungsstellenleiter über eine Vielzahl von Vordrucken, die wir unseren Mitgliedern gerne zur Verfügung stellen.
Zu dem vereinbarten Beratungsgespräch sollten Sie jedoch zumindest die erforderlichen Belege lt. den folgenden Punkten vorlegen:
Grundsatzunterlagen:
- Elektronische Lohnsteuerbescheinigung / Lohnsteuerkarte(n) im Original
- Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes vom Vorjahr (nur bei Neumitgliedern)
- Angaben zu Einnahmen aus Kapitalvermögen / Zinseinkünfte (wenn nicht freigestellt); insbesondere Beteiligungen an Kapitalgesellschaften. Hintergrund: Ab 2009 könnte die Möglichkeit bestehen, Finanzierungskosten / Schuldzinsen für die Beteiligung als Werbungskosten i. R. der Erstattungsermittlung in der Veranlagung (Antragsstellung) einbezogen werden.
- Bankverbindung / Kontoauszüge
Bei Familienstandsänderungen:
- Heiratsurkunde
- Kopie des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister des Standesamtes bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
- Scheidungsurteil
- Bei Getrenntleben – genaues Datum nachweisen
- Steuerliche Lebensbescheinigung für Kind, welches nicht im Haushalt lebt und nicht auf die Steuerkarte eingetragen ist.
- Sterbeurkunde
Bei Kindern über 18 Jahre:
- Ausbildungsvertrag / Ausbildungsverträge
- Schulbescheinigung
- Studienbescheinigung bzw. Nachweis über auswärtige Unterbringung
- Nachweis Bafög/Arbeitslohn (Bescheid / Steuerkarte / elektr. Lohnsteuerbescheinigung)
- Nachweis Einkünfte und Bezüge des Kindes (z.B. BAB-Bescheid)
- Werbungskosten des Kindes bei Arbeitslohn
Bei nicht ganzjähriger Beschäftigung:
- Bescheinigung über Kindergeldbezug
- bei Arbeitslosigkeit - Bescheinigung des Arbeitsamtes (Leistungsbescheid)
- Rentenbescheide bzw. Änderungsbescheide
- Sonstige Nachweise über Zeiten der Nichtbeschäftigung (z. B. Haft, Mutterschaft, Auslandsaufenthalt, Erziehungsjahr)
Nachweise über Werbungskosten:
- Gewerkschaftsbeitrag
- Arbeitsmittel (Dienstkleidung, Werkzeug, Fachliteratur, Computer, Reinigungskosten, Bürobedarf usw.)
- Fortbildungskosten (Teilnahmegebühr, Übernachtung usw.)
- Dienstl. gefahrene km bzw. Fahrkarten für öffentl. Verkehrsmittel
- Dienstreisen
- Einsatzwechseltätigkeit / Fahrtätigkeit
- Doppelte Haushaltsführung (z. B. Mietvertrag, Zahlungsnachweise …)
- Bewerbungskosten
- Umzugskosten bei beruflichen Umzug
- Erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten
- Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer:
- direkt aufgewendete Renovierungskosten für das Arbeitszimmer
- Belege über die Einrichtungsgegenstände
- Skizze der Wohnung anfertigen
- Wohnungsgröße: … Größe des Arbeitszimmers …
- Kurze Beschreibung der beruflichen Tätigkeit, für die das Arbeitszimmer genutzt wird
- Stromkosten
- Heizungskosten
- Nachweis der Hausratversicherung
- allgem. Nebenkosten (z.B. Kanal, Müllgebühren, Wasser usw.)
- Mietvertrag
- Gebäudeversicherung
- Grundsteuer
- Schornsteinfeger
- Schuldzins für die Wohnung
- Bauspar- oder Kreditgebühr
- Straßenreinigung
- Erstattungszahlungen des Arbeitsgebers
- Rechtschutz-, Unfallversicherung, Telefonkosten bei berufl. Veranlassung
Nachweise über Vorsorgeaufwendungen:
- Kopien der Versicherungsscheine oder Quittungen über alle Privatversicherungen
- Krankenkasse / Sozialversicherungsbeitrag/ Auslandskrankenversicherung
- Sterbekasse, Unfall- u. Lebensversicherung
- Aussteuer- und Kinderversicherungen
- Haftpflicht- und Kfz-Versicherung
- Nachweis über vermögenswirksame Leistungen / „Anlage VL“
Nachweise über Sonderausgaben:
- Beleg über Steuerberatungskosten, Fahrtkosten, Fachliteratur
- Spendenquittungen u. Kirchengeldbescheinigung
- Beiträge und Spenden für Parteien
- Belege von Schulgeldzahlungen (Ersatz- und Ergänzungsschulen)
- Nachweis über Unterhaltszahlungen an den geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten (Unterschrift d. Ehefrau Anlage „U“)
- Renten u. dauernde Lasten (Vertrag, Zahlungsbelege)
- Aufwendungen für die Aus und Weiterbildung
- Teilnahmebescheinigung
- Zahlungsbelege über Kursgebühren, Unterkunft u. Arbeitsmittel
- Erstattungsnachweise
- Unterlagen über private Altersvorsorge
- Steuerermäßigungen für haushaltsnahe Dienstleistungen (z. B. Schornsteinfegergebühren / Putz- und Bügelfrau ...)
Nachweis über Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen (siehe Merkblatt zu § 35 a EStG)
Nachweis über außergewöhnliche Belastungen:
- Nachweis über Körperbehinderungen (Schwerbehindertenausweis)
- Unterstützungsbescheinigung von bedürftigen Personen sowie deren Rentenbescheide u. Nachweise über deren eigene Einkünfte und Bezüge / Nachweis der unterstützten Person über die Erwerbsobliegenheitsverpflichtung
- Nachweis über die Pflege von ständig hilflosen Personen (Behindertenausweis, Zahlungen Pflegegeld oder Stufe III)
- Kinderbetreuungskosten bei Alleinerziehenden (Zahlungsbelege, z. B. letzter Kontostand), Kindergarten, Kinderhort, Betreuungspersonen)
- Krankheitskostenpflege (Brille, Zahnersatz, Kurkosten usw.)
- Scheidungskosten
- Beerdigungskosten für vermögenslose Angehörige und Angabe des Erbes
- Umbauten bei Behinderung
Bei Wohneigentum:
- Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug, notarieller Kaufvertrag, Übergabevertrag bei Neuerwerb oder Neumitglieder)
- Originalrechnungen über durchgeführte Bau- und Modernisierungsarbeiten, Baumaterial und Fahrtkostenaufstellung zu Baumärkten
- Bescheinigung über Einzug und Neubezug von EH/ETW
- Maklerrechnung, Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten
Bei vermietetem Wohneigentum
- Nachweis der geleisteten Schuldzinsen und sonstigen Geldbeschaffungskosten (z.B. Disagio, Fahrtkosten zu den Banken, Abschlussgebühren BspV …)
- Belege über Reparaturaufwendungen / Baurechnungen
- Grundsteuerbescheid
- Kosten für die Haus- und Flurbeleuchtung
- Schornsteinfegergebühren
- Hausratversicherung (z.B. Brand; Haftpflicht, Wasser …)
- Mietverträge u. ggf. Kontoauszüge des Mietkontos
- Aufstellung der Fahrten zu den Baumärkten, Maklern
- Genaue Wohnflächengröße
Bei Privaten Veräußerungsgeschäften:
- Kaufvertrag des Grundstück (An- und Verkauf)
- Übergabeverträge bei vorweggenommene Erbfolge
- Angaben über bisher in Anspruch genommener Abschreibung
- Unterlagen aus denen der Erwerb und die Veräußerung der Kapital-/Wertpapier/ und/oder sonstiger Wirtschaftsgüter, die innerhalb eines Jahres angeschafft und mit Gewinn wieder veräußert wurden
- Kosten, die im Zusammenhang des Verkaufes angefallen sind
- Angaben über die Art der Nutzung des Gebäudes (z.B. Arbeitszimmer, Vermietung …)
Beteiligungen Höhe der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (z.B. AG, GmbH etc.): ____________ € / _____________ % Grund: Prüfungspflicht § 17 EStG bei Veräußerungen
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