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The Brexit is (endlich) done!

Goodbye Britain: Symbolbild für BrexitDas Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland trat am 1. Februar 2020 offiziell aus der EU aus. Aufgrund einer Übergangsphase verblieb es allerdings bis zum 31. Dezember 2020 weiterhin im EU-Binnenmarkt und dementsprechend galten die Regelungen und Vergünstigungen für EU-Mitglieder bis dahin auch für das Vereinigte Königreich weiter.

Ab dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich nun auch aus dem EU-Binnenmarkt ausgeschieden. Es handelt sich somit um einen Drittstaat. Die EU-Regeln gelten daher nicht mehr und dies hat u. a. auch folgende Auswirkung auf die Besteuerung betroffener Arbeitnehmer:

 

  • Kindergeld für in Großbritannien lebende Kinder wird nur noch unter ganz besonderen Voraussetzungen gewährt, wobei es hier für Bestandsfälle eine Übergangsregelung gibt.  
  • Eine Zusammenveranlagung mit dem in Großbritannien lebenden Ehepartner ist nicht mehr möglich.
  • Unterhaltsleistungen an den in Großbritannien lebenden geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehepartner dürfen nicht mehr als Sonderausgaben abgezogen werden.
  • Ein Abzug von Schulgeld als Sonderausgaben ist nicht mehr möglich.
  • Der Sonderausgabenabzug von Vorsorgeaufwendungen (insbesondere Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge) ist bei steuerfreiem Arbeitslohn nicht mehr zulässig.
  • Mieteinnahmen aus Großbritannien unterliegen in Deutschland nun regelmäßig dem Progressionsvorbehalt.  
  • Ein Abzug von Spenden nach Großbritannien ist ausgeschlossen.
  • Steuerermäßigungen für Handwerkerleistungen und andere Aufwendungen an einem selbstgenutzten Haus in Großbritannien werden nicht mehr gewährt.

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