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Steueränderungen zum Jahreswechsel 2020/2021 – Teil 4

  • Anhebung der Ehrenamtspauschalen:
    Die Ehrenamtspauschalen wurden ab dem Jahr 2021 angehoben. Der Übungsleiterfreibetrag (§ 3 Nr. 26 Einkommensteuergesetz) steigt von 2.400 € auf 3.000 €. Der Ehrenamtsfreibetrag steigt um 120 € auf 840 €.

    Auch der Freibetrag für Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuungen wird faktisch auf 3.000 € erhöht. Dieser Betrag gilt – wie bisher – für Übungsleiterpauschalen und Aufwandsentschädigungen für Betreuungen gemeinsam, wobei in der Summe nur max. 3.000 € freigestellt werden.
     
  • Corona-Bonus bis 30. Juni 2021 verlängert:
    Die Möglichkeit einen steuerfreien Corona-Bonus zu zahlen wird um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Die Höhe bleibt unverändert bei max. 1.500 €. Die Fristverlängerung führt allerdings nicht dazu, dass im ersten Halbjahr 2021 nochmals 1.500 € steuerfrei gezahlt werden können, wenn der Arbeitgeber dies bereits im Jahr 2020 getan hat. Durch die gesetzliche Änderung wird lediglich der Zeitraum für die Gewährung des steuerfreien Betrages gestreckt.
    Weiterhin bleiben Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld auch im laufenden Jahr 2021 steuerfrei.
     
  • Neuregelung der Wohnungsbauprämie ab 2021:
    Ab 2021 steigt die Wohnungsbauprämie von bisher 8,8% auf 10%. Auch die max. bezuschussten Aufwendungen steigen auf 700 € bzw. 1.400 € bei Ehegatten. Hieraus ergibt sich also eine Förderung von jährlich max. 70 € pro Person. Weiterhin wurden die Einkommensgrenzen deutlich auf 35.000 € (Einzelperson) bzw. 70.000 € (Ehegatten) angehoben.
     
  • Verbilligte Vermietung:
    Die Grenze für eine verbilligte Vermietung wird ab 2021 von 66% auf 50% abgesenkt. Beträgt das Entgelt 66% und mehr, ist (unverändert) ein voller Werbungskostenabzug möglich (ohne Prüfung der Einkunftserzielungsabsicht). Beträgt das Entgelt weniger als 50% (bisher weniger als 66%) hat eine Werbungskostenaufteilung zu erfolgen.

    Beträgt das Entgelt 50 % und mehr, jedoch weniger als 66 % der ortsüblichen Miete, muss eine Totalüberschussprognose erfolgen. Fällt diese positiv aus, ist auch hier ein voller Werbungskostenabzug möglich. Bei einer negativen Überschussprognose hat hingegen eine Aufteilung der Werbungskosten zu erfol

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