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Abzugsmöglichkeit für Arbeitsmittel ab 2018 verbessert

Typische Büro ArbeitsmittelWerden Arbeitsmittel wie z.B. ein Schreibtisch oder ein Laptop angeschafft und können diese Gegenstände über eine längere Zeit hin genutzt werden, sind die Aufwendungen grundsätzlich nur verteilt über die Nutzungsdauer als Werbungskosten abzuziehen.

Liegen die Aufwendungen allerdings im Kleinbereich – sogenannte „geringwertige Wirtschaftsgüter“ – ist auch ein Sofortabzug der gesamten Aufwendungen im Anschaffungsjahr möglich.

Ab 2018 hat der Gesetzgeber die bisherige Grenze von 410 € auf 800 € angehoben. Zu beachten ist allerdings, dass es sich hierbei jeweils um einen Nettobetrag handelt. Enthält der Rechnungsbetrag Umsatzsteuer, wird diese nicht in die Grenzberechnung einbezogen, auch wenn die Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer abgezogen werden kann. Der maßgebende Betrag liegt daher für 2018 bei 952 € (brutto). Lediglich in den (wenigen) Fällen, in denen keine Umsatzsteuer enthalten ist – wie z.B. bei einem Kauf von einer Privatperson – gilt die Grenze von 800 €.

Im Rahmen der Einkommensteuererklärung ab 2018 können daher Arbeitsmittel wie z.B. ein Laptop mit Kosten von bis zu 800 € netto bzw. 952 € inkl. der Umsatzsteuer sofort als Werbungskosten berücksichtigt werden. Hierbei handelt es sich aber nach wie vor um ein Wahlrecht. Soweit eine Verteilung im Einzelfall günstiger ist, kann auch eine Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer erfolgen.

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