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Wichtige Änderungen bei der Steuererklärung für 2021 - Teil 1

  • Erhöhung der Entfernungspauschale:
    Ab 2021 erhöht sich die Entfernungspauschale ab dem 21. km auf 0,35 €. Für die ersten 20 km gilt weiterhin der Satz von 0,30 € je Entfernungskilometer. Die Erhöhung ab dem 21. Km gilt auch bei Familienheimfahren im Rahmen der doppelten Haushaltsführung.
     
  • Mobilitätsprämie:
    Soweit sich die (erhöhte) Entfernungspauschale ab dem 21. Entfernungskilometer steuerlich nicht auswirkt, da das zu versteuernde Einkommen bei Arbeitnehmern z.B. unterhalb des Grundfreibetrags (9.744 €) liegt, kann ab 2021 eine Mobilitätsprämie von 14% beantragt werden. Profitieren werden hiervon insbesondere Auszubildende mit einem Weg zur Ausbildungsstätte von mehr als 20 km. Hier gibt es also Geld vom Finanzamt, auch wenn keine Steuer gezahlt wurde. 

    Der Antrag selbst ist durch Abgabe einer Einkommensteuererklärung zu stellen. Hierbei ist die neue „Anlage Mobilitätsprämie“ beizufügen.
     
  • Pauschale für Homeoffice:
    Da aufgrund der Corona-Pandemie viele Arbeitnehmer*innen im Homeoffice arbeiten und ein Werbungskostenabzug bisher nur möglich gewesen wäre, wenn ein nahezu ausschließlich beruflich genutztes Arbeitszimmer vorliegen würde, wurde alternativ für die Jahre 2020 und 2021 eine Homeoffice-Pauschale von 5 € pro Tag und max. 600 € pro Jahr eingeführt. Dieser Betrag gilt für jeden Tag, an dem der Arbeitnehmer ausschließlich im Homeoffice gearbeitet hat. Weiter Voraussetzungen müssen nicht vorliegen. Im Rahmen des Koalitionsvertrages wurde vereinbart, dass die Homeoffice-Pauschale auch für 2022 gelten soll. Eine gesetzliche Umsetzung ist allerdings noch nicht erfolgt.

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