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Steueränderungen zum Jahreswechsel 2020/2021 – Teil 3

Änderungen der Freibeträge für behinderte Menschen ab 2021

  • Verdoppelung der Behinderten-Pauschbeträge:

Die Pauschbeträge für behinderte Menschen werden ab 2021 verdoppelt, wobei nach wie vor eine Staffelung nach dem Behinderungsgrad erfolgt. Hier ist lediglich eine Anpassung an die Behinderungsgrade vorgenommen worden.   

 

Pauschbeträge bis 2020

Pauschbeträge ab 2021

Grad der

Behinderung

Pauschbetrag

Grad der

Behinderung

Pauschbetrag

 

 

20

384 €

25 und 30

310 €

30

620 €

35 und 40

430 €

40

860 €

45 und 50

570 €

50

1.140 €

55 und 60

720 €

60

1.440 €

65 und 70

890 €

70

1.780 €

78 und 80

1.060 €

80

2.120 €

85 und 90

1.230 €

90

2.460 €

95 und 100

1.420 €

100

2.840 €

 

Für Blinde und hilflose Menschen wird der Pauschbetrag von 3.700 € auf 7.400 € angehoben.

Auch bei einem Behinderungsgrad von weniger als 50 ist künftig ohne weiter Voraussetzungen ein Abzug des Pauschbetrags möglich.

  • Einführung eines behinderungsbedingten Fahrtkosten-Pauschbetrags:

Anstelle des bisherigen individuellen und aufwändigen Einzelnachweises der behinderungsbedingt entstandenen Fahrtkosten wird ab 2021 eine Pauschbetragsregelung in Höhe der bisher geltenden Maximalbeträge (900 € bzw. 4.500 €) eingeführt.

  • Anpassungen beim Pflege-Pauschbetrag:

Auch der Pflege-Pauschbetrag wird ab 2021 auf 1.800 € pro Kalenderjahr angehoben und damit nahezu verdoppelt. Zudem wird zukünftig bei dem Pflegegrad 2 ein Pflege-Pauschbetrag von 600 € und bei dem Pflegegrad 3 ein Pflege-Pauschbetrag von 1.100 € gewährt.